wir wollen
zur besten Museumsbahn der Schweiz werden
wir bieten
guten Kundendienst
wir bieten
das besondere Erlebnis
wir haben
einen exklusiven Ausgangspunkt, nämlich Gleis 1 im HB Zürich für
die elektrische Traktion, bzw. Zürich-Wiedikon für den Dampfzug
wir versuchen
mit allen Kräften, die notwendigen Geldmittel soweit wie nur irgendwie
möglich selbst zu erarbeiten; allerdings liegt auf der Hand, dass wir
auf Zuwendungen von dritter Seite für die Erreichung unserer Ziele weiterhin,
trotz den Mitteln aus dem Lotteriefonds, angewiesen sind (Sponsoren,
öffentliche Hand etc.)
Bisherige
Entwicklung
Die
Zürcher Museums-Bahn - nachstehend immer mit ZMB bezeichnet - entstand,
weil Mitarbeiter der SZU Sihltal Zürich Uetliberg Bahn nicht passiv zuschauen
wollten, wie nach dem Einbezug der SZU in den Zürcher Verkehrsverbund
historisches Rollmaterial und insbesondere die populäre Dampflok "Schnaaggi-Schaaggi"
der Verschrottung anheim fallen sollten.
2008
Zum ersten Mal bieten wir unsere Spezialfahrten Ostern, Samichlaus) über
den Ticketcorner an. Endlich ist das leidige Thema der No-Shows erledigt.
Der von Thomas König organisierte Dampf-Event konnte dieses Jahr
sogar zweimal durchgeführt werden. Dank Spezialanstrengungen unseres
Kommunikations-Genies Heini Billeter konnte die potential sehr gefährliche
Situation der Ablösung im Unterhaltsteam Dampf entspannt und einer
guten Lösung zugeführt werden. Und wir schätzen uns glücklich,
zwei ganz wichtige Ressorts im Vorstand neu besetzen zu können. Ruedi
Kiener hat die Produktionsleitung und Ruedi Graf die Technik übernommen.
2007
Wir hatten ein gutes Jahr. Endlich konnten wir wieder einmal einen PLF
1 Kurs durchführen. Die Aufarbeitung des FCe macht gute Fortschritte.
Patrick Jud ist als Betriebs- und Verkaufsleiter aus persönlichen
Gründen unerwartet ausgeschieden. Wir suchen nach Lösungen.
2006
ZMB 10 Jahre ! Wir durften über Pfingsten ein absolutes Superfest
feiern. Weitere Höhepunkte waren sicher die Inbetriebnahme des Werkstattwagens
und des neu aufgearbeiteten Personenwagens C22.
2005
Höhepunkt.
2004
Höhepunkt des Jahres war sicherlich der Kauf der (fast) baugleichen
Dampflok E 3/3 Hansli. Im Kaufpaket inbegriffen war ein alter SiTB-Personenwagen
C 25 von 1892, der in Zukunft aufgearbeitet wird und damit unsere notorischen
Kapazitätsengpässe bei den Personenwagen lindern wird. Genau
zur richtigen Zeit gelang uns der Verkauf unserer kleinen Dampflok E 2/2
in die Niederlausitz.
Auch bei den betrieblichen Anlagen konnten wir uns verbessern. Die Sanierung
der Gleise in der Lokremise konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Im
Bahnhofsgebäude haben wir den ehemaligen Wartsaal in einen Kiosk
mit angrenzender Abwaschstation für das Catering umgebaut. Von der
SBB kam ein ausrangierter Werkstattwagen. Dieser wurde neben der Lokremise
auf ein Stück Gleis gesetzt, mit der Einrichtung wurde begonnen.
2003
Der Jahrhundert Sommer hat ein grosses Loch in unsere Finanzen gerissen.
Umso erfreulicher war der Eingang des zweiten Kantonsbeitrag von CHF 400'000
für die Aufarbeitung unseres Triebwagens FCe 2/4. Der Einbau der
Zugsicherung in unseren Elektrotriebwagen BDe 2/4 konnte mit einer erfolgreichen
Sammelaktion gestartet werden.
2002
Im April konnte die neue Remise mit einem grossen Fest eingeweiht werden.
Es schloss sich eine sehr gute Saison mit vollen Zügen an. Nach 6
Betriebsjahren seit der Aufarbeitung muss sich Schnaaggi-Schaaggi neue
Schuhe anmessen lassen (neue Bandagen). Zusammen mit notwendigen Arbeiten
am Kessel und am Aschekasten steht uns eine sehr grosse Reparatur bevor.
Dank grosser Sammelaktion kann der Schaden zumindest teilweise eingegrenzt
werden.
2001
Die Erweiterung der Remise im Sihlwald, konnte im Herbst gestartet werden.
Es handelt sich um das grösste Projekt seit Bestehen des Vereins. Es erlaubt
uns endlich, unsere wertvollen Fahrzeuge vom Einfluss der Witterung und
den destruktiven Angriffen von Sprayern zu schützen und sicher an einem
Ort zu vereinen. Damit wird der Standort Sihlwald zum Betriebszentrum
der ZMB aufgewertet. Die Projektsumme betrug rund CHF 1'000'000.--.
2000
Finanzieller Höhepunkt war die Gewährung eines Beitrags von Fr. 900'000
aus dem Lotteriefonds des Kantons Zürich durch den Kantonsrat am 31. Januar
2000. Eine erste Tranche von Fr. 225'000 wurde für die Begleichung der
offenen Rechnungen aus dem Umbau des Spiiswägeli bezogen. Bis Ende 2000
wurden in mehreren Lehrgängen 63 Laien, darunter drei Frauen, zu so genannten
ZMB-Privatlokführern (PLF) ausgebildet. Der Umbau des historischen, echten
Sihltaler Postwagens in einen Küchenwagen (Vorräte / Vorbereitung der
Speisen, / "Getränkekeller") zum Spiiswägeli wurde zielstrebig weiter
verfolgt. Von der SOB wurde uns ein historischer Packwagen als Dauerleihgabe
überlassen. Wir haben nun unsere eigene Webseite. Mit professioneller
Unterstützung konnte ein von vielen Seiten gelobter Internet-Auftritt
realisiert werden.
1999
Die umfassende Renovation/Wiederaufbau des Spiiswägeli wurde im Juni erfolg-reich
abgeschlossen. Im August wurde der 100. Geburtstag der Dampflok "Schnaaggi-Schaaggi"
gefeiert. Von der Armee konnte ein ehemaliger Rangiertrak-tor übernommen
werden, die Renovation wurde von Aktivmitgliedern an die Hand genommen.
Wir haben die ehemalige Malz-Umschlagsanlage der Brauerei Hürli-mann als
Zusatzremise gemietet. Der Abtausch des ehemaligen Sihltaler Postwagen
durch einen Werkstattwagen der SBB konnte mit dem Baudienst der SZU angegangen
werden.
1998
Von der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn konnten wir zu einem Freund- schaftspreis
den Triebwagen BDe 2/4 übernehmen. In speziellen Umschulungslehrgängen
wurden die rund 30 Privatlokomotivführer umgeschult. Ende Jahr musste
die dringend gewordene Renovation des "Spiiswägelis" (Baujahr 1893) noch
vor der endgültigen Sicherstellung der Finanzierung an die Hand genommen
werden.
1997
Höhepunkt des Jahres war die feierliche Wiederinbetriebsnahme unseres
Imageträgers, der Dampflok E 3/3 "Schnaaggi-Schaaggi" am 31. Mai 1997.
Die Ausbildung der Privatlokomotivführer hatte ebenfalls hohe Priorität:
4 PLF-Kurse und Wiederholungskurse wurden durchgeführt. Auf Ende 1997
musste das Schmuckstück der Elektro-Traktion, der Triebwagen FCe 2/4 wegen
baulicher Mängel (Einführung des Starkstroms durch das Dach) stillgelegt
werden.
1995
bis 1996
Zusammen mit beigezogenen externen Freunden der Eisenbahn im allgemeinen
und der Dampfloks im besonderen wurde im Frühherbst 1995 der Direktion
der SZU ein detaillierter Plan unterbreitet, wie die technischen Kulturgüter
und Zeugen der frühen Eisenbahngeschichte erhalten werden könnten.
Diese grundsätzliche Planung wurde in einem ersten Schritt durch die Ge-
schäftsleitung der SZU als valable Alternative zu den Verschrottungsplänen
betrachtet, und die Initianten wurden ermuntert, ihre ersten Überlegungen
zu konkretisieren. Dies geschah durch die Bildung einer Arbeitsgruppe
mit dem Namen "Sihltal Nostalgie". Dieses Gremium, nach und nach durch
motivierte, mitarbeitswillige Fachleute ergänzt, schuf die Grundlagen,
die vom Verwaltungsrat der SZU Sihltal Zürich Uetliberg Bahn im Februar
1996 genehmigt wurden. Darauf hin wurde am 2. März 1996 wurde die ZMB
im Restaurant "Langnauerhof" in Langnau a.A. in Anwesenheit von 40 Aktivmitgliedern
gegründet. Die Restaurierung und Instandhaltung von Fahrzeugen und Anlage
wurde umgehend an die Hand genommen. Neben dem Pilotkurs für die Ausbildung
von Privatlokomotivführern konnte 1996 auch die Ausbildung des ehrenamtlich
einsetzbaren Zugs- und Betreuungspersonals durchgeführt werden.
Wichtigste
Kennzahlen
Der Verein
zählt per 1.1.2008 82 Aktivmitglieder und über 200 Passivmitglieder.
Der Verein
verfügt treuhänderisch über oder besitzt im Eigentum:
1
Elektrotriebwagen BDe 2/4, Jahrgang 1938 für 60 Passagiere
1
Elektrotriebwagen FCe 2/4, Jahrgang 1924, für 50 Passagiere (z.Zt.
noch nicht einsatzfähig: dieses Fahrzeug wird zur Zeit überholt)
1
Elektrolokomotive De 3/4, Jahrgang 1925
2
Dampfloks je vom Typ E 3/3 Jahrgang Schnaaggi-Schaggi (1899) und Hansli
(1893)
2
Personenwagen Jahrgang 1927 für je 56 Passagiere C 68 + C 69
1
Personenwagen Jahrgang 1892 C 22 mit 50 Sitzplätzen
1
zweiachsiger Speisewagen, Jahrgang 1893 für 32 Passagiere, 1999 total
renoviert
1
Küchenwagen (ex Postwagen) umgenutzt in 2001
1 historischer
Packwagen
1
Güterwagen (aufgebockt auf Gleis 5) für Ersatzteile
1 Werkstattwagen
(ex SBB), aufgebockt neben Lokremise
Projekte
Wir
haben unsere abgeschlossenen und laufenden Projekte ausführlich auf
der Webseite portraitiert.
Umfeld
Vorbemerkung:
Die Erzielung von Einnahmen mit verschiedenen Aktivitäten ist nicht Selbstzweck,
sondern dient u.a. als eines von verschiedenen Finanzierungsbeinen dem
Vereinszweck, nämlich der Sammlung, Renovation und Erhalt historischer
Schienenfahrzeuge.
A)
Stärken Geographische Position mitten in Zürich mit Anschluss an
den Öffentlichen Verkehr; modern ausgebaute, durchwegs gesicherte
Strecke (Bahnübergänge/Signale, ferngesteuerte Weichen usw.); durchgehend
elektrifiziert; gute Auswahl an Fahrzeugen für jede Art der Nachfrage;
starke Partnerschaft mit einer professionellen Bahn; emotionell gute Verankerung
im Sihltal (besonders die historische Dampflok aus dem Jahre 1899, liebevoll
Schnaaggi-Schaaggi genannt); oberer Streckenteil teilweise zur freien
Verfügung für Streckenhalte bei Erlebnisfahrten usw.; grosses (auch ökonomisches)
Synergiepotential des Naherholungsraums Sihlwald; mittelfristig eigene
Infrastruktur in Sihlwald.
B)
Schwächen Kurze Strecke, führt zum Teil durch unattraktives Gebiet;
auch im romantischen Teil Belastung durch Strassenlärm; Zürich HB mit
Dampflok nicht erreichbar; noch zu wenig Personenwagen; noch ungenügende
eigene Verkaufsinfrastruktur.
C)
Vier Säulenangebot für die Erzielung kommerzieller Einnahmen
(die ein Teil der Mittelbeschaffung zur Erreichung des Vereinszwecks darstellen):
Publikumsfahrten:
Einfache Fahrten (nach öffentlich publizierten Fahrplan) zu populären
Preisen.
Sonderfahrten:
Gruppenarrangements, nach Wunsch des Kunden gekoppelt mit Events. Dabei
möglichst weitgehende Verwirklichung des Baukastenprinzips, damit rasche
Offerten möglich werden.
Ausbildung
von Privatlokführern.
Nebengeschäfte:
Shop, Bordverpflegung verkaufen, Vermietung von Fahrzeugen für Reklamezwecke
usw.
Der Markt
für diese vier Produkte ist vorhanden, einerseits in der Region Zürich
und anderseits im Incoming-Bereich.
D)
Marktbeurteilung
Der Markt für Nostalgiefahrten ist gross, aber auch stark besetzt. An
Bahnangeboten mit Relevanz für die Region Zürich sind zu erwähnen: DVZO
(nennt sich neuerdings auch Museumsbahn), Verein Tram-Museum Zürich (nur
sporadisch), Südostbahn (kleineres Angebot), BD Bremgarten Dietikon-Bahn
sowie in grösserer Entfernung Brienz-Rothorn-Bahn, Blonay-Chamby und andere.
Dazu
kommen verschiedene Betreiber von historischen Strassen- und Luftfahrzeugen
sowie die Dampfschiffe auf Zürich- und Vierwaldstättersee. Unter den heutigen
organisatorischen Voraussetzungen ist auch die Uetlibergbahn (SZU) mit
ihren historischen Fahrzeugen eine Konkurrenz.
Die
Stellung der ZMB in diesem Markt ist erfolgsversprechend, da die ZMB als
einziges Unternehmen zusammen mit der Zürichsee- Schiffahrtsgesellschaft
und dem Tram-Museum den Standortvorteil "Zürich" geniesst. Dazu kommt,
dass in Zürich zahlreiche andere Attraktionen (Zoo usw.) locken.
Je
nach Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung haben Nostalgie- Reiseerlebnisse
zu vernünftigen Preisen eine gute Marktchance. Die ZMB wird sich weiter
anstrengen müssen, um sich darin behaupten zu können.
Der
Teilbereich "Lehrgänge für Privatlokführer" ist schweizweit immer noch
absolut exklusiv und wird weiter gepflegt. Eine grössere Expansion wird
durch den Mangel an Instruktions-Lokführern und dem etwas zu schonenden
Rollmaterial beschränkt.
E)
Zielgruppen Massenpublikum (geringe Wertschöpfung, aber grosser
PR-Effekt und Adressaten unserer gemeinnützig kulturellen Tätigkeit ("Museumsbesucher").
Incoming-Reiseveranstalter, mit diesem zusammen Schweiz Tourismus, SBB,
Swiss, Hotelketten. Firmen mit Sitz in Zürich (Geschäftsausflüge, originelle
Generalversammlungen, Incentives, Business-Lunch im Zug, Abschiedsfahrt
zur Pensionierung usw.). Familien (Hochzeiten, Konfirmationen, Geburtstage
usw.). Event-Agenturen, Eisenbahn-Fan-Clubs, Nostalgie- Carunternehmer,
Hoteliers, Restaurateure und andere als Partner. Grossfirmen, Zeitungen,
Radiostationen für Publikumswettbewerbe usw.
F)
Kommunikations- resp. Werbeinstrumente
Alle Kanäle, insbesondere gezielte Direct Mails mit Dokumentation. Für
Massenpublikum Presse (redaktionell und Inserate), Plakate, Streuprospekte
für Reisebüros. Standardisierte Verkaufsdokumentation für alle Kanäle.
G)
Preispolitik
Für öffentliche Fahrten sind familien- und kinderfreundliche Preise festgelegt.
Für die Charterfahrten besteht ein fester Tarif, der es zusammen mit der
ehrenamtlichen Mitarbeit der Aktivmitglieder erlaubt, einen möglichst
namhaften Beitrag an den laufenden und werterhaltenden Unterhalt der Fahrzeuge
und Anlagen zu erwirtschaften.
H)
Umsatzziel
Eher untergeordnet, da kein Kapital investiert ist und keine Löhne zu
zahlen sind und die Fahrzeuge als technische Kulturgüter der Bevölkerung
im Einsatz gezeigt und erlebbar gemacht werden sollen.
Zielsetzung
a)
kurz- und mittelfristig
Konsolidierung
der Vorstandsarbeit: die Last so verteilen, dass die Einzelnen die übernommenen
Aufgaben auch tatsächlich erfüllen können. Verstärkung der Technik im
Bereich Elektrotraktion. Stabilisierung/Verstärkung des Ressorts Produktion.
Fortsetzung
resp. Planung der Revisionsarbeiten an Fahrzeugen nach Massgabe der
vorhandenen Finanzen.
Weiterer
Aufbau des Bekanntheitsgrades der Marke "ZMB" und des Angebotes.
Aktive
Teilnahme an lokalen, regionalen und eisenbahntechnischen Ereignissen.