über de Uetliberg

Der Uetliberg ist der Hausberg der Zürcher/-innen. Er ist einfach und bequem mit der S-Bahn zu erreichen und bietet eine herrliche Aussicht über die Stadt und Region Zürich. Die zahlreichen Wanderwege garantieren Erholung und Spass und auch an Restaurants fehlt es auf dem Uetliberg nicht.

 

Weitere Infos über den Uetli sowie das Restaurant Uto Kulm gibts auf der Website www.uetliberg.ch.

 

 

Hier ein Wandervorschalg aus dem Ausflugsprogramm der SZU. Es ist zu finden auf der SZU Website unter der Rubrik Ausflüge.

Klassische Zürcher Gratwanderung

Uetliberg - Albisgrat - Sihlbrugg: Die klassische Zürcher Gratwanderung mit bleibenden Eindrücken auf dem "meistbegangenen Wanderweg Europas".

Route und Wanderzeit:

  • Uetliberg Station, 870 M.ü.M
  • Balderen, 730 M.ü.M, 1 Std. 20 Min.
  • Buechenegg, 786 M.ü.M, 2 Std. 10 Min.
  • Albispass, 791 M.ü.M, 3 Std. 10 Min.
  • Hochwacht, 879 M.ü.M, 3 Std. 50 Min.
  • Albishorn, 909 M.ü.M, 4 Std. 40 Min.
  • Schweikhof, 684 M.ü.M, 5 Std. 40 Min.
  • Sihlbrugg Dorf, 535 M.ü.M, 6 Std.

Getreu dem einstigen Werbespruch der SZU "nimm's gmüetli uf de Uetli" fahren wir mit dem Zug auf den Uetliberg. Die Bergstation heisst Uetliberg, die dazu gehörende Wirtschaft jedoch Gmüetliberg. Hier beginnt unsere Wanderung. Wir lassen es uns nicht nehmen, den nur unwesentlich längeren Weg über den Gipfel, den Uto Kulm, zu wählen, der uns den Blick in alle Himmelsrichtungen frei gibt. Wen wundert's, dass seit dem Auftauchen der ersten Menschen in dieser Gegend diesem Punkt strategische Bedeutung zukam? Die archäologischen Funde, die auf dem Uetliberg gemacht wurden, lassen auf eine jahrtausend alte Geschichte schliessen. Die gut markierte Strecke führt uns vom Uto Kulm zuerst über einige Treppen hinunter, dann am Restaurant Staffel vorbei in die Gratsenke, wo wir den alten Aemtlerweg kreuzen, der von Sellenbüren nach Zürich führt. Wir gelangen zur Fallätsche, einem markanten Halbtrichter im Molassegestein, der sich gegen 220m tief gegen Leimbach hinunter zieht. Auf leicht fallendem Weg, am stattlichen Landwirtschaftsgut Mädikon vorbei, erreichen wir das Berghaus Balderen. Die Balderen, mit 730m die tiefste Einsattelung im Albisgrat, war vor der Eröffnung der Aemtler Eisenbahnlinie im Jahre 1864 die kürzeste und schnellste Verbindung vom Knonaueramt nach Zürich. Von Balderen weg steigt das Strässlein längere Zeit bergan; wir passieren den Neptun-Stein des Planetenweges und wählen dann kurz darauf den Weg, der uns hinauf zum Ruinenhügel der einstigen Burg Balderen führt. Auf schmalem Grat weckt uns ein Bauwerk der neuesten Zeit auf: der Richtstrahlturm Felsenegg. Bald darauf folgen die Bergstation der Luftseilbahn Adliswil - Felsenegg und das Ausflugsrestaurant Felsenegg. Der Blick ins bewaldete Sihltal und auf den Zürichsee ist von hier besonders eindrucksvoll. Weiter führt uns der Weg wieder leicht ansteigend durch Tannenwald auf eine breite, freie Kuppe oberhalb von Hinter Buechenegg; der lange breite Rücken des Lindenbergs zeigt sich nun in ganzer Länge, und weit im Westen liegen die blauen Hügelzüge des Aargauer Juras. Nach einer Viertelstunde kommt der Weiler Buechenegg in Sicht; zwei Gaststätten locken zur Einkehr.

Ab Buechenegg bestehen Abstiegsmöglichkeiten nach Sihlau im Sihltal und über Tägerst ins Reppischtal.

Und wieder geht's bergauf, der Weg in Richtung Albispass führt nun längere Zeit durch schöne Tannenwälder bis zum Turm des Flugwetterdienstes auf 886m und nachher fallend zum Pass auf 791m. Der Albispass dürfte seit jeher als wichtigster Uebergang mitten im langen Grat, der sich hier zu einer breiten Senke ausgebildet hat, gegolten haben. Unübersehbar sind die zwei grossen Gasthöfe; wir haben die halbe Wegstrecke hinter uns, der Magen meldet sich - leicht knurrend - zur Mittagsrast.

Ab Albispasshöhe bestehen Postautoverbindungen ins Sihltal sowie nach Hausen a.A. und Affoltern a.A.

Die zweite Weghälfte unserer Tagesroute beginnt mit einem Aufstieg von rund 100m zur Hochwacht als nächstem Ziel. Ein Aussichtsturm, eine solide und doch elegante Konstruktion, ein Geschenk von Rotary- Clubs aus der Umgebung, lockt uns zur Besteigung und zum Genuss der Rundsicht über die Tannenwipfel hinweg. Von der Hochwacht weg wird der Albisgrat wieder ausgeprägter. Der geschichtlich Interessierte wird es sich nicht nehmen lassen, im vorbei gehen noch den steilen Schlossberg zu besteigen, um die Reste der Schnabelburg zu besichtigen. Die im Jahre 1309 von den Habsburgern zerstörte Burg der Eschenbacher Ritter wurde 1955 sachkundig erforscht und konserviert. Steil führt nun der Weg zur Schnabellücke (803m) hinunter, wo wir den Spinnerweg kreuzen und vor dem Bürglen stehen. Ein steiles Zickzackweglein führt uns hinauf zum höchsten Punkt der Albiskette, dessen Kote von 915m sich indessen immer noch bescheiden in drei Zahlen ausdrücken lässt. Nach 20 Minuten folgt mit dem Albishorn ein weiterer markanter Punkt, denn erst hier wird die Sicht nach Süden fast umfassend frei.

Vom Albishorn führt ein vielbegangener Weg zur SZU-Station Sihlwald hinunter und auch die Postautostation Hausen a.A. lässt sich von hier aus gut erreichen.

Der Weiterweg wird nun einsamer, wir wandern auf vorerst schmalem Grat und meistens im Wald, bis nach einer guten halben Stunde die Bauernhöfe von Ober Albis auftauchen, einem hübschen Weiler auf markanter Geländestufe. Wie nahe ist nun plötzlich das Zugerland gerückt. Eine weitere halbe Stunde, und wir erreichen den Schweikhof als letzten kulinarischen Stützpunkt des langgezogenen Albisgrates. Von hier aus wird unser Tagesziel Sihlbrugg sichtbar.

Vom Schweikhof führt ein angenehmer Waldweg zur SZU-Station Sihlbrugg hinunter.

Das Schlussstück vom Schweikhof nach Sihlbrugg Dorf beschert uns teilweise noch etwas Asphalt, doch 20 Minuten genügen, um beim Restaurant Sihltor die zugerische Grenze auf 535m zu erreichen.

Verkehrsverbindung: Sihlbrugg Dorf hat nur eine Autobusverbindung nach Baar. Es empfiehlt sich deshalb, bereits vom Schweikhof nach Sihlbrugg Station abzusteigen, wo Züge der SBB und SZU anhalten. Ansonsten können Sie von Sihlbrugg Dorf in 50 Minuten über die Roregg zur Station Sihbrugg wandern.

 

Kontakt: ZMB Zürcher Museum-Bahn, Rämistrasse 7, Postfach 510, 8024 Zürich
Tel +41 (0848) 962 962 Fax +41 (0)44 396 88 38

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