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Elektro-Fahrzeuge
Technische Daten
Geschichte Als Ersatz für die im Streckendienst verwendeten sechs Dampf-lokomotiven wurden im Zeitpunkt des Überganges zum elektrischen Betrieb 1924 fünf Triebwagen und die nachstehend beschriebene Güterzugslokomotive beschafft. Die Triebwagen mit den Nummern 81 - 85 stammten aus den Werkstätten der Schweizerischen Wagonfabrik Schlieren (SWS) und der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO). Sie stellten eine leichtere Variante der ein Jahr zuvor angeschafften Elektrotriebwagen Ce 4/6 dar. Die Wagen weisen eine zentrale Einstiegsplattform auf, in der die Toilette und der Apparateraum untergebracht sind. Auf der einen Seite ist das 20-plätzige Nichtraucher- und das Gepäckabteil untergebracht, auf der anderen Seite das Raucherabteil mit 30 Sitzplätzen. Die beiden Endführerstände sind für sich abgeschlossen. 1930 kam ein etwas grösserer, dreimotoriger Triebwagen grundsätzlich gleicher Bauart dazu. 1957 wurde Nr. 85 zum Einmann-Triebwagen Be 2/4 (unter Weglassung des Gepäckabteils) umgebaut. Beim Umbau von Nr. 81 wurde dieser um 4,5 m verlängert und wagenbaulich modernisiert. Im elektrischen Teil erfuhren die Wagen jedoch keine Veränderung. Sie wurden denn auch schon 1974 ausrangiert und noch eine Zeitlang als Dienstwagen verwendet. Von den nicht umgebauten Wagen ist Nr. 82 bereits 1968 ausrangiert worden; Nr. 83 blieb noch einige Zeit als Vorheizanlage in Betrieb. Nr. 84 ist erhalten geblieben und wurde bestmöglichst in den Ursprungszustand zurückversetzt. Die ersten PLF-Kurse wurden auf diesem Fahrzeug durchgeführt. Das Fahrzeug wurde vollkommen neu verkabelt, mit den neuesten Sicherheitsausrüstung ETM-S versehen und darf jetzt (wieder) in der ganzen Schweiz verkehren. Die Wieder-Inbetriebnahme nach 6-jähriger Umbauzeit erfolgte im September 2009. Technische Daten
Geschichte Das Erneuerungsprogramm I von 1960 der SiTB sah vor, die Triebwagen Nrn. 81 - 85 zu modernisieren und die beiden Motoren durch vier neue zu ersetzen. Diese Leistungserhöhung hätte aber eine totale Erneuerung der elektrischen Ausrüstung bedingt. Die bahneigene Werkstätte wollte den Umbau im Gegensatz zum Direktor nicht selber ausführen. Ein Depotneubau und weitere Vorhaben führten dann zu erheblichen Verspätungen. Schliesslich rang sich die Bahnverwaltung der Sihltalbahn zur Vergabe der „Umbauten“ durch. Es entstanden unter Lieferung neuer Wagenkasten der Wagonfabrik Schlieren und neuer elektrischer Ausrüstung durch die Maschinenfabrik Oerlikon weitgehend Neubauten. Die zwei Triebwagen mit den Nummern 92 und 93 wurden 1968 abgeliefert. Die Zweckmässigkeit der um- resp. neugebauten Fahrzeuge hat sich innert kurzer Zeit bestätigt. Dies bewog die SiTB 3 neue Triebwagen gleicher Konzeption bei der Industrie zu bestellen. Die Wagen mit den Nummern 94 - 96 wurden 1971 abgeliefert. Technische Daten
Geschichte Ursprünglich als De 3/3 erbaut. Ihr elektrischer Teil entsprach der um einen Fahrmotor erweiterten Triebwagenausrüstung. Da die drei starren Achsen zu einem untragbaren Verschleiss und zu häufigen Entgleisungen führten, wurde sie in De 3/4 umgebaut (D steht für Lokomotiven mit Höchstgeschwindigkeit von 45 - 55 km/h) . Diese Lok wurde als Güterzugslokomotive im Sihltal und auf der Strecke Zürich Giesshübel - Zürich Wiedikon und vereinzelt auch für Personenzüge eingesetzt. Noch bis in die 90iger Jahre wurde sie gelegentlich noch für Rangierfahrten und für den Zustelldienst von Güterwagen, sowie für Nostalgiezüge verwendet.
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